Pfadfinder Wenzenbach

Auftakt zu Gruppenstunden in Präsenz – Das Feuer brennt wieder

Nach den vielen, endlosen Monaten von Gruppenstunden per Videochat und Internet, wechselnden Inzidenzen, Kontaktbeschränkungen und Hygienevorgaben ist es endlich so weit: Wir halten unsere Gruppenstunden wir vor Ort – zusammen in Gemeinschaft. Alle sind da! Der Auftakt ist gemacht.
Diese Änderung ist für uns eine unvorstellbare Erleichterung. So können sich unsere Gruppenkinder endlich wieder vernünftig sehen und miteinander unterwegs sein. Dabei ist es im ersten Moment nebensächlich, was das Thema der Gruppenstunde ist – Hauptsache man ist wieder beieinander. Die Anderen sehen und lachen hören und das alles ohne Verzögerung und in 1a Audioqualität.

Lagerfeuer zum Auftakt

Zur großen Feier des Tages hatte sich unser Trupp Drache aus der Pfadfinderstufe zu einem abendlichen Lagerfeuer zusammengefunden. Hauptgrund für die Gestaltung dieser Gruppenstunde war aber bereits die Planung der nächsten Aktion in wenigen Wochen. Der Duft des Rauchs, knisternde Holzscheite, Würstel auf dem Grillrost, gemeinsame Gespräche und hin und wieder der Klang einer Gitarre und gesungene Pfadfinderlieder. Man könnte fast meinen, das vergangene Jahr hätte nicht stattgefunden.
Seither treffen wir uns wieder wie gewohnt wöchentlich zu den Gruppenstunden und sind zuversichtlich, dass wir unseren Pfadfinderalltag wieder ausleben können. Die aktuellen Vorgaben machen selbst für Jugendfreizeiten und Lager mit Übernachtung Mut!

Die Jüngsten im Stamm hatte der Lockdown ab November letzten Jahres am schlimmsten erwischt: nach gerade einmal drei Gruppenstunden der neu gestarteten Wölflingsgruppe musste das Leitungsteam eine unfreiwillige Pause einlegen.
Doch auch hier war das Leitungsteam seit Wochen bereits in den Startlöchern. Vor zwei Wochen ging es dann endlich wieder los und die kleinen Wölflinge konnten sich wieder zur Gruppenstunde treffen. Für die Kinder und Jugendliche war der Lockdown besonders schlimm.

Nistkästen aus den Gruppenstunden

Umso schöner aber, dass wir nun wieder mit aufregenden Projekten in die Jugendarbeit starten können. Unsere Wölflinge etwa bauen gerade an allerlei Nistkästen für Mauersegler, die wir unter dem Dach des Pfarrstadels montieren werden. Für uns Pfadfinder:innen spielt Umweltschutz natürlich eine große Rolle und Projekte rund um Wildtiere sind da gern gewählte Themen für Projekte in unseren Gruppenstunden. So ist die Beschäftigung mit den Mauerseglern und deren Nistplätzen ein hervorragender Auftakt nach der langen Zeit des Stillstandes.

Und so kehrt das Leben in unseren Stamm zurück. Wir haben schon viele Ideen und Aktionen in petto. Auf in einen leichteren und fröhlichen Pfadfindersommer.

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