Pfadfinder Wenzenbach

Vorboten einer neuen Kinder-Gruppe

Die Pandemie und ihre Einschränkungen gehen auch an unserem Ehrenamt nicht vorbei. Fast könnte man eine höhere Macht vermuten, die sich einen Spaß erlaubt:
Jahrelang suchen wir nach neuen Leiter*innen und wünschen uns im Stamm nichts sehnlicher, als eine neue Wölflingsgruppe zu eröffnen. Und dann Anfang 2020 passiert es tatsächlich! Zwei Engagierte melden sich, haben Lust aufs Leiter-Sein und stecken voller Tatendrang. Wir planen mit ihnen den Start einer neuen Gruppe, finden interessierte Kinder, bringen ihnen die Grundlagen der Jugendarbeit bei. Wir erklären ihnen die besonderen Konzepte der pfadfinderischen Jugendarbeit und freuen uns auf den neuen Schwung im Stamm.

Doch dann treffen das neuartige Coronavirus und dessen Auswirkungen – wie jeden Verein – auch uns. Die glühenden Kohlen, auf denen wir sitzen, werden heißer statt kälter, wir scharren mit den Hufen und wünschen uns nur eines: Das es endlich losgehen kann.

16 Jungen und Mädchen warten seit vielen Monaten darauf, dass sie nach allem nun Pfadfinder*innen werden können. Sie wollen toben, sich dreckig machen, hinfallen und wieder aufstehen, am Lagerfeuer sitzen, Nachtwanderungen machen und die einmalige Gemeinschaft erleben, die das Pfadfinder-Sein zu bieten hat.
Doch noch müssen sie sich leider in Geduld üben.

Der Auftakt ist getan: das erste Treffen für die Kinder

Doch auch, wenn es noch nicht absehbar ist, wann es wirklich losgehen wird, wollten wir den zukünftigen jungen Pfadfinder*innen ein erstes Treffen ermöglichen. Dafür hat unser frisch gebackenes Leitungsteam und die AG Lagerfeuer einen Kennenlerntag für Eltern und Kinder organisiert.

Tisch mit Bastelmaterial

In zwei Gruppen – um den Andrang coronakonform zu verteilen – konnten so am Wochenende die Familien das Leitungsteam kennenlernen. Ganz nebenbei haben wir noch eine Führung durch unseren Gruppenraum und eins unserer großen Schwarzzelte – die Jurte – geben können. So erhielten unsere Gäste einen Einblick in das, was für die Kinder hoffentlich bald wieder in den wöchentlichen Gruppenstunden Alltag sein wird.
Um sich die Wartezeit bis dahin etwas zu verkürzen und ein erstes Andenken (oder eher Vordenken) der Pfadfinderzeit zu haben, gab es für die Kinder die Möglichkeit einen Anhänger zu basteln. Diesen zierte danach die DPSG-Lilie, also das Erkennungszeichen unseres Verbandes.
Und weil es natürlich jeder Pfadfinderveranstaltung erst die richtige Würze gibt, stand für unsere Gäste auch ein Lagerfeuer bereit. Wer wollte, durfte sich dort mit selbstgemachtem Stockbrot den Bauch vollschlagen.
(Merke: Nächstes Mal brauchen wir auch Marshmallows. Natürlich.)

Stockbrot ueber Glut

Während die Kinder mit Basteln oder Backen beschäftigt waren, bot sich für die Eltern die ideale Gelegenheit ihre Fragen zu stellen. Unsere anwesenden Leiterinnen und Leiter standen mit Freude Rede und Antwort.
Es stimmt uns glücklich, wenn wir sehen, dass Eltern und Kinder sich genauso auf den baldigen Start im Stamm freuen, wie wir selbst. Wir drücken die Daumen und schüren die Kohlen unter unseren Hintern.

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Thema von Anders Norén